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Steffi Feistel-Kasparek
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Magie - Kurzbeschreibung: 
In früheren Zeiten mußte ein MAGIER der "Hohen Stufe" Kenntnisse vor allem auf den Gebieten der Astrologie, Alchemie, Kabbala, Tarot und dem königlichen Weg des Traumes, besitzen und Beherrschen, wobei er oftmals hohen Gefahren ausgestzt war und allein schon aus diesem Grunde äußerst verantwortungsbewußt handeln mußte. Dies bedurfte einer langen Lehrzeit in der Körper-, Geist-, und Seelenschulung! Wichtig dabei war vor allem die "Würdigkeit", die gefordert wurde, u.a. von Paracelsus. Der MAGIER wirkte dann hauptsächlich auf den Gebieten, in denen seine Fähigkeiten am höchsten entwickelt waren. 
Die Vorstellungen über MAGIE sind vielfältig. Über Lächerlichmachung zur "Gläubigkeit" - oder anders gesagt "Hörigkeit", bis in finsterste Bereiche gestörter menschlicher Psyche und deren  
Praktiken. Die sogenannten Wunderanbeter hingegen verlangen immer nach Neuem, aber das zu oft Bewunderte ermüdet schnell. 

Die Vorstellungen der Hilfesuchenden ist oft mehr als unklar, nicht zuletzt auf Grund der vielen Versprechungen, daß jedes Problem leicht und mit Sicherheit zu lösen ist. Die MAGIE vermag in der Tat viel zu erreichen. Durch die Techniken der Meditation, der magischen Praktiken oder der Analyse geben wir dem verborgenen Teil unserer Psyche Gelegenheit, zu uns zu sprechen.Durch alte magische Praktiken können Hintergründe, karmische Verwicklungen, gegenwärtige Hindernisse aufgedeckt und Hilfestellung sowie praktische Hinweise zur Problembewältigung gegeben werden. Jedoch ist eine Prüfung der Situation auf jeden Fall notwendig. Zu fragen ist auch, ob nicht zusätzlich Arzt, Rechtsanwalt bzw. andere fachkompetente Leute aufgesucht werden müssen. Auf alles dies  
muß ein gewissenhafter MAGIER aufmerksam machen, bzw. seine Erfahrung und Kenntnisse müssen breit gefächert sein, damit er eine Beurteilung des Falles korrekt vornehmen kann. Im übrigen ist bei weitem nicht jede(r) ein(e) Magier(in), die sich so nennen. Viele kennen nicht einmal die Philosophie, die dahinter steht. Sie meinen, es genügt, irgendwelche "Zaubersprüche" zu  
kennen. Es ist erstaunlich, mit welcher Einfalt und Dreistigkeit manchmal damit umgegangen wird. 

Erläuterung nach Eliphas L‚vi: "Seit langem setzt man die Magie gleich der Gaukelei von Scharlatanen, krankhafter Halluzination und gewissen außergewöhnlichen Verbrechen. Andererseits versuchen viele die Magie als Kunst, Wirkungen ohne Ursache hervorzubringen, zu definieren. So aber muß die Masse mit gesundem Menschenverstand, der ihr zweifellos zukommt, die Magie  
als absurd erkennen. 
Nicht das ist Magie, was Ignoranten aus ihr machen. Niemand sollte Über sie urteilen. Sie ist wie die Mathematik aus sich selbst; denn sie ist das absolute Wissen von der Natur und ihren Gesetzen. Magie ist das Wissen der alten Eingeweihten. Sogar das Christentum, das alle lügnerischen Orakel und allen Zauber falscher Götter ausmerzte, verehrt die Magier, die von einem Stern geführt vom Orient herbeieilten, um den Weltand in der Wiege anzubeten. Die Überlieferung nennt diese Magier Könige; ist doch die Einweihung in die Magie wahres Königtum und wird doch die große  
Kunst von all ihren Jüngern die königliche, iges Königtum, sanctum regnum genannt. Ihr Stern ist jener leuchtende, dem wir in allen Einweihungen begegnen. Er ist die Quintessenz der Alchimisten, das große Geheimnis der Magier, das ige Pentagramm der Kabbalisten. 
Magie vereinigt Sicherheit der Philosophie und Unfehlbarkeit und Ewigkeit der Religion in einer Wissenschaft. Sie versöhnt die beiden anfangs so entgegengesetzt scheinenden Begriffe, Glaube und Vernunft, Wissen und Glauben, Autorität und Freiheit vollkommen und unwiderleglich." 

Doch auch die Ratsuchenden sollten sich (beispielsweise) fragen: "Ist es immer und in jeden Fall richtig, einen Partner, der sich abgewandt hat, unter allen Umständen zurückzuzwingen?" Was tut man ihm, aber auch sich selbst damit an ? Hier muß geprüft werden, ob die Trennung nicht vielleicht eine ganz große neue für sich selbst Chance bedeutet ! 
Eine kritische Hinterfragung und objektive Betrachtungsweise sind also für jeden Ratsuchenden zwingend notwendig. Speziell bei Ritualen ist die eigene Motivation von größter Wichtigkeit. Ein(e) verantwortungsvolle(r) Magier(in) wird darauf achten und entsprechende fürsorglich beraten.

 
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