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Neue Shopping-Clubs als Preisbrecher

COMPUTERBILD testet sieben Internet-Einkaufsgemeinschaften / Angebote oft sehr günstig / Kundendaten jedoch teilweise ungeschützt

Schnäppchenjäger finden im Internet reiche Beute: Nicht nur über Preissuchmaschinen in herkömmlichen Online-Shops, sondern in jüngster Zeit auch in sogenannten Shopping-Clubs. Diese Gemeinschaften werben  mit Rabatten für Markenware von bis zu 80 Prozent gegenüber dem Herstellerpreis. Was hinter diesem Konzept steckt und wie viel die Kunden tatsächlich sparen, hat COMPUTERBILD bei sieben Anbietern getestet (Ausgabe 10/2009).

Von Mode, Schmuck und Schuhen bis hin zu Elektronikprodukten Shopping-Clubs verkaufen in Aktionen, die höchstens drei Tage dauern, Markenware bestimmter Hersteller. Bestellen können aber nur registrierte Mitglieder. Weil sich Shopping-Clubs mit Exklusivität  brüsten, ist eine direkte Anmeldung und Bestellung meist nicht möglich. Wer Mitglied werden möchte, muss von einem bereits registrierten Nutzer eingeladen werden oder sich beim Club bewerben.
Das vermeintlich exklusive Einkaufsvergnügen entpuppt sich jedoch als reine Marketingmasche. Denn: Mitglieder werden häufig mit Gutscheinenfür die Anwerbung neuer Käufer belohnt, und Einladungen lassen sich problemlos über Suchmaschinen im Internet finden.

Ergebnis des COMPUTERBILD-Tests: Je nach Shopping-Club lagen 60 bis knapp 82 Prozent der über drei Wochen analysierten Angebote unter dem jeweiligen Produkt-Bestpreis anderer Internet-Shops. Diese Vergleichspreise recherchierten die Experten der Redaktion zeitgleich über Preissuchmaschinen und bei verschiedenen großen Anbietern. In Einzelfällen betrug die Ersparnis bis zu 69 Prozent. Und: Auch wenn man alle untersuchten Produkte zusammen betrachtet, lagen sämtliche Shopping-Clubs unter den Bestpreisen.

Quelle: www.computerbild.de